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Anstrich

Wer sich für ein Raumsystem aus Stahl entscheidet, entscheidet sich für jahrzehntelange Haltbarkeit eines wartungsarmen Produktes.

Stützen, Attika (Dachrandverkleidung) und Rahmen der Wandelemente sind bei unseren Produkten im Standard in den Farben Anthrazit (ähnlich RAL 7016), Weiß (RAL 9016) und Sepiabraun (RAL 8014) beschichtet bzw. sind optional im RAL-Ton nach Wahl erhältlich (ausgenommen DB-, Perl-, Signal- und Effektfarben). Die Pfetten und Dachunterseiten sind hochwertig verzinkt, farblich unbehandelt und können zusätzlich auf Wunsch verkleidet werden.

Für weitere Anstriche der verzinkten und der beschichteten Bauteile (Ausnahme Dachbleche) eignen sich handelsübliche Acrylharzlacke. Vor dem Aufbringen wird ein Probeanstrich an einer verdeckten Stelle zur Kontrolle der Haftung dringend empfohlen.

Für eine zusätzliche Beschichtung der Dachelemente muss vor Auftragen des Dachlackes eine geeignete Grundierung aufgebracht werden, die Oberflächenbeschichtung dieser Bauteile enthält bis zu 45 % Aluminium. Geeignete Grundierungen sind im Fachhandel erhältlich.

Dachbleche, welche mit einem Kondenswasserschutz an der Unterseite versehen sind, dürfen an dieser Seite nicht farblich behandelt werden. Ggf. wird es bei Stützen und Attikablenden zu Farbabweichungen und zu geringfügig abweichenden Oberflächenstrukturen kommen. Ursache hierfür sind verschiedene Beschichtungsverfahren der Bauteile. Derartige Abweichungen können nicht als Reklamation anerkannt werden.

Bessern Sie bei der Montage oder der Nutzung entstandene Kratzer und Abplatzungen möglichst zeitnah aus, um den dauerhaften Korrosionsschutz zu erhalten.

Vereinzelt versehen Kunden Lattungen aus unbehandeltem Holz mit Lasuren oder Wetterschutzfarben – beispielsweise, um das Holz im gleichen Farbton wie die Hausfassade zu gestalten. Solche Anstriche erfolgen grundsätzlich bauseits und in eigener Verantwortung. Bei einem Anstrich nach abgeschlossener Montage sorgen Sie bitte für einen angemessenen und ausreichenden Schutz der umliegenden Bauteile (z. B. Abkleben der Stützen, Auslegen des Untergrunds etc.).

Als Alternative zu unbehandeltem Holz können Sie sich bei Siebau auch für vorvergrautes Holz in zwei verschiedenen Farbtönen entscheiden.

Zum Glossar-Eintrag vorvergrautes Holz.

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