Allgemeine Produkthinweise

Wir haben alles dafür getan, damit wir mit unseren Produkten Ihre Wünsche mehr als erfüllen und Sie diese jeden Tag gerne nutzen. Für eine möglichst lange, ungetrübte Freude an unserer Siebau-Qualität, möchten wir Ihnen mit diesen Informationen einige Hinweise zur Pflege und zu den Eigenschaften unserer Produkte mitgeben.

 

Produkte von Siebau sind durch Verzinkung und ggf. zusätzlichen Beschichtungen langfristig gegen Korrosion geschützt, eine weitergehende Korrosionsschutzbehandlung entfällt.

Damit der werksseitige Schutz dauerhaft gewährleistet ist, sind einige grundsätzliche Hinweise zu beachten:

 

  • Verzinkte Bauteile müssen regelmäßig ablüften können. Stehende Nässe und dauerhafte Nässeeinwirkung durch sog. Nässenester greifen die Oberfläche an. Bei starkem Laubbefall des Daches muss dieses regelmäßig gereinigt werden
  • Obstsäuren und andere aggressive Substanzen zerstören längerfristig die verzinkten Oberflächen.  Eventuell auftretendes Fallobst oder andere Objekte, die bei einer Verrottung aggressive Substanzen bilden, müssen vom Dach vor dem Verrottungsprozess entfernt werden
  • Staub- und Schmutzansammlungen im Übergangsbereich Bauelement zu Boden, bilden bei allen Bauteilen langfristig Korrosionsnester. Diese Bereiche müssen regelmäßig gesäubert werden
  • Stehendes Wasser im Übergangsbereich Bauelement zu Boden bilden bei allen Bauteilen innen wie außen Korrosionsschäden. Hier muss unbedingt für einen Wasserablauf gesorgt werden
  • Vermeiden Sie den Kontakt der Bauteile mit Tausalzen, Taulaugen und durch derartige Mittel angereichertes Tauwasser
  • Bohrspäne und Flugrost greifen die Oberfläche an, sofort entfernen
  • Sollen verzinkte Bauteile (zum Beispiel Stützenfüße bei einem Carport) nach der Montage auf den Fundamenten zusätzlich überpflastert werden, muss der später vom Pflaster bedeckte Bereich mit einem geeigneten Schutzanstrich (z. B. Bitumen) vor Korrosion geschützt werden. Split und Sand binden Nässe!
  • Kontakt mit zementhaltigen Substanzen (Estriche oder Fliesenkleber o. ä.) ebenfalls durch einen geeigneten Schutzanstrich oder Estrichband vermeiden
  • Bei Produkten mit Dekorputz wird dieser mittels eines Spritzverfahrens von Hand aufgetragen. Eine einheitliche Dekorputzdicke kann aus diesem Grunde nicht gewährleistet werden
  • Bei isolierten Gewerbehallen und Containern gelten für die Iso-Paneele die jeweils aktuell gültigen Hinweise des Herstellers. Diese stellen wir Ihnen auf Wunsch gerne zur Verfügung
  • Bei allen Toren, Antrieben, Türen, Fenstern, Briefkästen, Beleuchtung, Klingel- und Sprechanlagen oder sonstigen Einbauen sowie einer Dachbegrünung gelten die jeweils aktuell gültigen Hinweise des Herstellers. Diese stellen wir Ihnen auf Wunsch gerne zur Verfügung
  • Verzinkte Bauteile weichen in der Oberflächenstruktur aufgrund verschiedener Zinkauftragsverfahren und Zusammensetzungen voneinander ab. Somit ist eine auf allen Bauteilen gleichmäßig ausgebildete Zinkblume nicht gewährleistet. Verschiedene Zinkoberflächen, sowie aus Korrosionsschutzgründen notwendige „Kaltnachverzinkung“ verschiedener Bauteile, stellen keinen Mangel dar
  • Bei einigen Bauteilen verwenden wir eine hochwertige Pulverbeschichtung. Trotz größter Sorgfalt kann es eventuell in Einzelfällen zu Unebenheiten bei Pulverbeschichtungen kommen. Diese stellen nur dann einen Mangel dar, wenn Sie in einem Sichtabstand im Außenbereich von 3 Metern deutlich zu erkennen sind.
  • Sollte es zwischen Auslieferung der Ware und Montage zu einer Verzögerung kommen, müssen alle Bauteile trocken (auch spritz- / schwitzwassergeschützt) und vor Beschädigung geschützt gelagert werden
  • Bei einigen Füllungsvarianten der Wandelemente werden Holz, WPC, Trespa, Acrylglas oder Dibond eingesetzt. Bei diesen Materialien gelten die jeweils gültigen Hinweise zu Eigenschaften, sowie Pflege- und Wartungshinweise der Hersteller, die wir Ihnen auf Anfrage gerne nennen. Bitte beachten Sie bei den Füllungsvarianten aus Holz, dass es sich hierbei um ein Naturprodukt handelt. Trotz sorgfältig ausgewählter Hölzer, kann es zu Verformungen, Astlöchern und Verfärbungen kommen. Weiterhin ist eine gleichmäßige Oberfläche nicht zu gewährleisten
  • Grundsätzlich sind alle Produkte ausgelegt für eine Schneelast von 125 kg/m². Die für den Aufstellungsort statisch zu berücksichtigende Schneelast ist bei dem zuständigen Bauamt zu erfragen. Je nach Produkt sind Konstruktionsverstärkungen bis zu 350 kg/m² möglich. Derartige Konstruktionen können in Detailpunkten vom Plan abweichen! Zunehmende Niederschläge und sinkende Temperaturen in den Wintermonaten sorgen zunehmend für eine übermäßige Belastung von Flachdächern. Es wird dringend empfohlen, übermäßigen Schneebefall von dem Dach zu entfernen!
  • Unsere Produkte sind in der Regel untergeordnete Zweckbauten zum Schutz von Fahrzeugen und weiteren Gegenständen im privaten Nutzungsbereich. Sie eignen sich nicht als Unterbau für bauseitige Aufbauten wie zum Beispiel Terrassen. Jede eigenmächtige Änderung der Bauteile führt zum sofortigen Erlöschen der Gewährleistung. Zusätzliche Dachaufbauten (z. B. bauseitige Dachbegrünungen, Solarelemente usw.) bedürfen grundsätzlich der Rückversicherung beim Hersteller. Wir empfehlen, bei Begehen des Daches (Wartungs- oder Reinigungsarbeiten) mit Brettern oder Schaltafeln für eine großflächige Lastverteilung zu sorgen
  • Die Fugen zwischen Wandunterkante und Fundament können gegen eindringendes Regenwasser dauerelastisch abgedichtet werden. Das Abdichten muss auf der Innenseite der Wände geschehen. Zum Abdichten dürfen nur Dichtmittel verwendet werden, welche die Zinkoberfläche nicht angreifen. Die Abdichtung erfolgt bauseits
  • Stützenmontage bei Carports: Beim Aufbau von Carports kann es gelegentlich dazu kommen, dass durch die Montage Stützen nicht zu 100 % im Lot sind. Es gelten hier die zulässigen Toleranzen nach EN 1090-2. So ist zum Beispiel bei einer Stütze von 2000 mm nach der Norm EN 1090-2 eine Abweichung von bis zu 6,6 mm zulässig. Als Rechenweg gilt hier: Stockwerkshöhe geteilt durch 300
  • Hinweis bei Elementen aus Trespa: Verwenden Sie keine Reinigungsmittel mit abschleifenden oder polierenden Bestandteilen. Verwenden Sie nur saubere Schwämme, weiche Nylonbürsten oder Lappen und vermeiden Sie Bürsten mit harten, starren Borsten. Befolgen Sie immer Reinigung- und Instandhaltungshinweise von Trespa. Bitte informieren Sie sich zusätzlich in der aktuellsten Version auf www.trespa.info und befolgen Sie genau die Anweisungen des Herstellers. Empfohlene Konzentrationen und Einwirkzeiten sollten nicht  überschritten werden. Gute Reinigungsergebnisse hängen davon ab, wie gut sich die Verschmutzung unter dem Einfluss des verwendeten Reinigungsmittels löst. Manche Produkte, wie 2-Komponenten-Farbsysteme, Polyurethane, Silikone oder Polymere, lösen sich nicht, was es sehr schwierig macht, diese zu entfernen. Unvollständige Entfernung oder Entfernung mit ungeeigneten Produkten können einen permanenten Film auf der Platte erzeugen. Dieser Überrest kann zu einer ungleichmäßigen Entfärbung der Oberfläche führen. Die Garantien von Trespa gelten im Falle von unsachgemäßer oder fehlerhaft durchgeführter Reinigung nicht. Beachten Sie bei der Verwendung von Reinigungsmitteln bitte (nationale) Sicherheits- und Umweltrichtlinien. Weitere Pflegehinweise in der jeweils aktuellen Fassung finden Sie unter http://www.trespa.com/de
  • Eingangsüberdachungen: Bei der Siebau S1 Eingangsüberdachung verwenden wir als Verkleidung hochwertiges Trespa-Material (Pflegehinweise siehe wie vor). Diese sind im Flächenbereich mit sogenannten Designfugen versehen. Hier wird das Material in einer Breite von einigen Millimetern leicht eingefräst um eine Schattenfuge herzustellen. In diesem Bereich kann es durch Sonneneinstrahlung und Umwelteinflüsse auf Dauer zu leichten Verfärbungen kommen. Die Trespa-Platten weisen im Sockelbereich auf der geschlossenen Seite und zur Hauswand hin unterschiedlich große Fugen auf. Diese dienen zur Belüftung und dürfen in keinem Fall abgedichtet werden. Im Sockelbereich auf der geschlossenen Seite dürfen die Trespa-Platten auch nicht angepflastert oder in sonstiger Weise an- oder umbaut werden. Weiterhin dürfen bei der Innen- und Außenseite der Eingangsüberdachung die Trespa-Platten zur Hauswand hin nicht abgedichtet werden. Eine Belüftung könnte sonst nicht gewährleistet werden. Eine Abdichtung der Platten oder An- bwz. Umbauung des Sockels führen zum sofortigen Erlöschen der Garantieleistungen. Bei den Einbauten wie Briefkästen, Klingelanlagen, Beleuchtung etc. sind die Wartungs-, Handhabungs- und Pflegehinweise der jeweiligen Hersteller zu beachten. Diese stellen wir Ihnen auf Wunsch gerne zur Verfügung
  • Produkte von Siebau werden überwiegend aus verzinktem Vormaterial hergestellt. Fertigungsbedingt sind hierbei Schnittkanten unvermeidbar. Diese Schnittkanten können korrodieren, was nicht verhinderbar aber vollkommen unbedenklich ist. An Schnittkanten wirkt der kathodische Schnittkantenschutz des bandverzinkten Vormaterials. Informationen hierzu können aus der einschlägigen Fachliteratur (zum Beispiel Merkblatt 110 des Stahlinformationszentrums) entnommen werden. Verfärbungen an den Schnittkanten stellen keinen Reklamationsgrund dar
  • SIEBAU Stahlfertiggaragen, Stahl–Carports und Stahl-Einhausungen auf Carport-Basis dienen in ihrer bestimmungsgemäßen Verwendung als Unterstellplatz für Kraftfahrzeuge und Geräte. Sie sind nicht geeignet als Wohn- oder Arbeitsräume oder als Lagerstätten für empfindliche Güter und Waren. Im Sinne der Bauordnung gelten derart deklarierte Bauten (Kleingaragen bis 100 m² Grundfläche und Carports) als untergeordnete Gebäude. Grundsätzlich finden bezüglich der Dachausbildung bei diesen die Flachdachrichtlinien (FDRL) des Dachdeckerhandwerks und die Empfehlungen des Industrieverbands für Bausysteme und Metallleichtbau (IFBS) keine Anwendung. Die konstruktiv bedingte und notwendige Dachneigung von ca. 1,5° unterschreitet die in den o.a. Regelwerken vorgegebenen Werte.Bei fachgerechter Montage der Dacheindeckung nach unseren Vorgaben mittels der beigelegten, zugelassenen Befestigungsmittel ist grundsätzlich eine sichere Wasserführung in die vorgesehene Ablaufrichtung gewährleistet. Die geometrische Ausbildung der Dachbleche verhindert zudem den unkontrollierten Wasserablauf. Somit ist sichergestellt, dass kein stehendes Wasser die Statik der Bauwerke zusätzlich belastet
 
 
 
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