Umwelttechnik von Siebau

Siebau Umwelttechnik. Die sichere und wirtschaftliche Lösung zur Lagerung umweltgefährdender Stoffe.

Umwelttechnik

Unsere Produkte aus dem Bereich Umwelttechnik entsprechen allen gesetzlichen Anforderungen und bieten somit Verwendern die Garantie sicherer Lagerung von Stoffen und Materialien, die im Extremfall Wasser und Erdreich negativ belasten könnten.
Umwelttechnik Modulcontainer mit Gitterboden
Umwelttechnik Modulcontainer mit Gitterboden
Umwelttechnik Modulcontainer mit Kranösen
Umwelttechnik Modulcontainer mit Kranösen
Vorteile

01
Sicher
Die Sicherheits-Container von Siebau bieten professionellen Anwendern zuverlässigen Schutz zur Lagerung umweltgefährdender Stoffe.

02
Nach dem Gesetz
Die Modulcontainer der Umwelttechnik entsprechen allen gesetzlichen Anforderungen zur Lagerung von nicht brennbaren bzw. von leicht entzündlichen und hoch entzündlichen Stoffen aller Wassergefährdungsklassen (WGK 1-3).

03
Breites Einsatzspektrum
Container und Regale verschiedenster Größen und Ausstattungen gewährleisten vielfältige Anwendungsmöglichkeiten im Innen- und Außenbereich.

04
Flexibel
Die Sicherheits-Modul-Container sind nahezu beliebig kombinierbar und erweiterbar. Die Aufstellung erfolgt auf geradem, vorhandenem Boden, Fundamente sind nicht notwendig.

05
Clever
Durchdachte Details vereinfachen die Handhabung. Von der Schiebetür über die Belüftung bis hin zu umfangreichem Zubehör ist an alles gedacht.

Modelle

Sicherheits Modulcontainer von Siebau
Sicherheits Modulcontainer von Siebau

Umwelttechnik isolierte Modulcontainer SMCI
Umwelttechnik isolierte Modulcontainer SMCI

Palettenregal-Systeme von Siebau
Palettenregal-Systeme von Siebau

Kleingebinderegal mit Auffwangwanne
Kleingebinderegal mit Auffwangwanne

Auffangwannen für Fässer
Auffangwannen für Fässer

Umwelttechnik Kompaktsystem mit großer Wanne
Umwelttechnik Kompaktsystem mit großer Wanne

Details

Umwelttechnik Boden der Container mit Auffangwanne
Umwelttechnik Boden der Container mit Auffangwanne

Robuste Auffangwanne

Alle Sicherheits-Container und Gefahrstofflager können optional mit einer verzinkten Auffangwanne aus Stahl (Auffangvolumen bis zu 1.000 Liter) ausgestattet werden, die den neuen technischen Stawa-Richtlinien entspricht. Die Auffangwanne ist in verschiedenen Höhen erhältlich, witterungsbeständig, langlebig und hochbeständig gegen Säuren, Laugen, Öle und andere Gefahrstoffe bzw. aggressive Medien. Angeschweißte Gabeltaschen ermöglichen den einfachen Transport per Stapler oder Hubwagen.

Materialcontainer mit teiltransparentem Dach
Materialcontainer mit teiltransparentem Dach

Containerdach mit Lichtbahnen

Für mehr (Tages-)Licht im Sicherheits- und Gefahrstoffcontainer kann ein Teil des Daches auch mit einem transparenten Material ausgeführt werden. Links und rechts müssen lediglich normale Dachbahnen zur Montage angebracht sein.

Hochstabile Gitterrostböden für Umwelttechnik-Container
Hochstabile Gitterrostböden für Umwelttechnik-Container

Stabile Gitterrost-Böden

Alle Sicherheitscontainer wie auch die Auffangwannen, Kleingebinderegale und optional die Paletten-Regalsysteme verfügen über hochstabile, verzinkte Gitterrostböden. Die Gitterroste sind einzeln herausnehmbar bzw. bei den Regalen höhenverstellbar und mit 1.000 kg/qm belastbar.

Container der Umwelttechnik auch mit Schiebetuere
Container der Umwelttechnik auch mit Schiebetuere

Auch mit Schiebetüre erhältlich

Je nach Größe sind die Siebau Sicherheits-Modulcontainer auch mit einer Schiebetür erhältlich, die das Be- und Entladen vereinfacht. Alternativ können auch doppelte Drehflügeltüren eingesetzt werden.

Bauteile aus Stahl (Stützen, Wandelemente, Attika) können in nahezu jedem RAL-Ton beschichtet werden.
Bauteile aus Stahl (Stützen, Wandelemente, Attika) können in nahezu jedem RAL-Ton beschichtet werden.

Container in RAL-Farbe nach Wunsch

Die Sicherheitscontainer von Siebau sind in der Standardausführung hochwertig verzinkt, können aber optional in nahezu jeder RAL-Farbe pulverbeschichtet werden – z. B in der Farbe umliegender Gebäude oder Ihrer Unternehmensfarbe. Die Beschichtung erfolgt auf der Außenseite, produktionsbedingte Farbumschläge auf der Innenseite sind nicht zu vermeiden und fallen je nach Farbwahl unterschiedlich intensiv aus.

Zubehör

Das Zubehör für die Umwelttechnik von Siebau

Schlauchhalter / Kabelhalter zum Einhaken

Schlauchhalter / Kabelhalter zum Einhaken


Schlauchhalter / Kabelhalter zum Einhaken
Schlauchhalter / Kabelhalter zum Einhaken
Geräteleiste zum Einhaken

Geräteleiste zum Einhaken


Geräteleiste zum Einhaken
Geräteleiste zum Einhaken
E-Kit mit Steckdosen und Beleuchtung (Stromanschluss bauseits)

E-Kit mit Steckdosen und Beleuchtung (Stromanschluss bauseits)


E-Kit mit Steckdosen und Beleuchtung (Stromanschluss bauseits)
E-Kit mit Steckdosen und Beleuchtung (Stromanschluss bauseits)
Kranösen für Materialcontainer zum leichten Umsetzen

Kranösen für Materialcontainer zum leichten Umsetzen


Kranösen für Materialcontainer zum leichten Umsetzen
Kranösen für Materialcontainer zum leichten Umsetzen
Klimatisierung für Container der Umwelt- und Lagertechnik

Klimatisierung für Container der Umwelt- und Lagertechnik


Klimatisierung für Container der Umwelt- und Lagertechnik
Klimatisierung für Container der Umwelt- und Lagertechnik
Auffahrrampen für die Container der Umwelttechnik

Auffahrrampen für die Container der Umwelttechnik


Auffahrrampen für die Container der Umwelttechnik
Auffahrrampen für die Container der Umwelttechnik
Vliesbeschichtung der Dachbleche

Vliesbeschichtung der Dachbleche


Vliesbeschichtung der Dachbleche
Vliesbeschichtung der Dachbleche
Technik

Fachbetriebe

Anlagen zum Lagern wassergefährdender oder brennbarer Flüssigkeiten dürfen nur von Fachbetrieben nach WHG § 19 I ausgeführt werden. Diese unterliegen der ständigen Kontrolle einer unabhängigen Überwachungsgesellschaft (z. B. TÜV, Dekra). Zusätzlich ist für die Fertigung der große Schweißnachweis nach DIN 18 800 erforderlich.

Wassergefährdungsklassen auf Basis der VwVwS vom 17.05.99

 WGK  Bezeichnung 
 1  schwach wassergefährdend
 2  wassergefährdend
 3  stark wassergefährdend
Zulassungen
 1. Die bisherigen Baumusterprüfungen sind durch Übereinstimmungserklärungen (ÜHP) des Herstellers ersetzt worden, wobei das Produkt der technischen Regel Stawa-R entsprechen muss.
 2. Für Auffangwannen aus nicht-metallischen Werkstoffen und für Lagersysteme, die von der Stawa-R abweichen, wird vom DIBt eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung erteilt.
 3. Schon erteilte Bauartzulassungen der Landesumweltämter behalten ihre Gültigkeit.

Auffangwannen

Eine Auffangwanne muss den Inhalt des größten Behälters (mindestens 10% der eingelagerten Menge) aufnehmen können. Soweit in Wasserschutzgebieten die Lagerung zugelassen ist, muss die gesamte Lagermenge zurückgehalten werden können (100%).

Beständigkeit

Die Korrosionsbeständigkeit der verwendeten Wannenwerkstoffe sowie ihre Verträglichkeit mit den eingelagerten Stoffen muss nachweislich gegeben sein. Bei vielen chemischen Stoffen können Auffangwannen aus Stahl RSt 37-2 eingesetzt werden. Insbesondere bei ätzenden Stoffen (Säuren/Laugen) ist häufig der Einsatz von Auffangwannen aus Kunststoff erforderlich. Falls aus Beständigkeitslisten keine Vorgaben zu entnehmen sind, kann der Werkstoff der Auffangwanne dem Werkstoff des Lagerbehälters entsprechen.

Lagerung in Räumen und im Freien (TRbF 20, 5.3.3)

Grundsätzlich wird zwischen der Innen- und Außenlagerung unterschieden. Es werden unterschiedliche Anforderungen an den Brandschutz gestellt. Bei der Innenlagerung müssen Wände, Decken und Türen von Lagerräumen aus nicht brennbaren Baustoffen bestehen. Von angrenzenden Räumen müssen Lagerräume feuerbeständig (F90 gemäß DIN 4102) abgetrennt sein. Abweichend hiervon müssen Wände und Türen nicht feuerbeständig sein, wenn sie in ein Brandschutzkonzept (TRbF 20, 5.5) einbezogen sind. Bei der Außenaufstellung brauchen Lagersysteme nicht feuerbeständig sein, wenn der Abstand zu umliegenden Gebäuden mindestens 10 m beträgt. Abweichend darf der Abstand zu angrenzenden Gebäuden bei der passiven Lagerung von bis zu 200 Litern auf 3 m bwz. bei der passiven Lagerung von mehr als 200 Litern max. 1000 Litern auf 5 m reduziert werden (TRbF, 6.1).

Belüftung (TRbF 20, 5.4.2 bzw. 8.3.1)

Die Belüftung muss mind. 0,4-fach/h (bei passiver Lagerung siehe Tabelle) bwz. 5-fach/h (bei aktiver Innenlagerung) in Bodennähe wirksam sein.

Aktive Lagerung*

Lagerräume in denen abgefüllt wird, sind Zone 1, somit ist eine Zwangsbelüftung notwendig.

Passive Lagerung*

Bei der passiven Lagerung von entzündlichen Flüssigkeiten im Freien gelten die Auffangräume bis zu einer Höhe von 0,2 m über deren Oberkante hinaus als Zone 2. Außerhalb eines Auffangraumes gilt der Bereich bis zu einer Höhe von 0,2 m über Erdgleich bis zu einem Abstand von 2 m vom Auffangraum als Zone 2 (TRbF 20 8.4.3.2).

Passive Lagerung (TRbF 20, 8.3.2)

Raum- inhalt des Lagerraums Luftwechsel pro Stunde  Einstufung und Größe des explo- sionsgefährdeten Bereiches 1)  Besondere Bedingungen
 bis 100 m3  mind. 0,4-fach  raumhoch Zone 2  keine
 über 100 m3  mind. 0,4-fach  bis 1,5 m Höhe Zone 2  keine
 über 100 m3  mind. 0,4-fach  kein Ex-Bereich  Gaswarneinrichtung erforderlich, im Gefahrenfall Erhöhung der Lüftung auf mind. 2-fachen Luftwechsel pro Stunde explosionsgeschützte Betriebsmittel 1)
 über 100 m3  mind. 0,2-fach  kein Ex-Bereich  explosionsgeschützte Betriebsmittel 1)

1) Alle fest installierten Betriebsmittel bis zu einer Höhe von 0,8 m über Erdgleich müssen der Gerätekategorie 3 (TRbF 20 8.8.1 Ab. 5) entsprechen. *) Die Einteilung von Betriebsteilen in Ex-Schutzzonen ist vom Arbeitgeber verantwortlich durchzuführen. Basis hierfür ist das Explosionsschutzdokument gemäß § 6 BetrSichV. Die hier geschilderte Zoneneinteilung gemäß TRbF 20 kann hierbei als Grundlage herangezogen werden.

Die neue Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)

Im Rahmen der EU-weiten Harmonisierung von Gesetzen und Richtlinien wurde mit Wirkung zum 1.1.2003 u. a. die Verordnung über brennbare Flüssigkeiten (VbF) aufgehoben. In der neuen Betriebssicherheitsverordnung wird nunmehr u. a. der Betrieb von Systemen zur Gefahrstofflagerung geregelt. Die Anzeige- und Erlaubnispflicht sowie die Einstufung von brennbaren Flüssigkeiten in Gefahrklassen gemäß der ehemaligen VbF wird neu geregelt.

Die bisherigen VbF-Klassen A I-III und B werden ersetzt durch die Einstufung gemäß der Gefahrstoffverordnung § 4:

 entzündlich  R 10
 leicht entzündlich (F)  R 10, R 15, R 17
 hochentzündlich (F+)  R 12

Erlaubnispflichtig sind Lageranlagen für entzündliche Stoffe ab 10.000 Liter. Auszug aus den relevanten R-Sätzen:

 R 10:  flüssig, Flammpunkt 21-55°C
 R 11, R 15, R 17  z. B. flüssig, Flammpunkt < 21°C
 R 12  z. B. flüssig, Flammpunkt < 0°C, Siedepunkt max. 35°C z. B. gasförmig, bei Normalbedingungen entzündlich

Anmerkung:

Zur Auslegung der BetrSichV sind noch ergänzende Regelungen zu schaffen und Aktualisierungen in den bisherigen Technischen Regeln (TR) durchzuführen.

Grundsätzliche Anforderungen der BetrSichV:

Für alle Anlagen sind vom Arbeitgeber die Gefährdungsbeurteilung und das Explosionsschutzdokument zu erstellen. Hier könnten zurzeit noch die bisherigen Regelungen der VbF/TRbF als Erkenntnisquelle herangezogen werden. Für die sachgemäße Benutzung der Lagersysteme liegt gemäß BetrSichV die Verantwortung beim Arbeitgeber.

Lagermenge:

  • Für die Bestimmung der Lagermengen ist der Rauminhalt der Behälter ohne Rücksicht auf den Grad ihrer Füllung anzusetzen.
  • Bei ausschließlicher Lagerung von dicht verschlossenen leeren, ungereinigten, gefahrgutrechtlich zulässigen Transportbehältern nach Nummer 2.4 Absatz 17 dürfen abweichend von Absatz 1 0,5 % des Rauminhaltes als Lagermenge angesetzt werden. (TRbF 20, Abs. 2.5, vgl. auch VV-VAwS 6.1)

 

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