Siebau Umwelttechnik Die sichere Lösung zur Lagerung umweltgefährdender Stoffe


Produkte der Siebau Umwelttechnik entsprechen allen gesetzlichen Anforderungen und bieten somit Verwendern die Garantie sicherer Lagerung von Stoffen und Materialien, die im Extremfall Wasser und Erdreich negativ belasten könnten


Die Vorteile der Siebau Umwelttechnik im Überblick

  • Ausführliche Beratung
  • Hohe Kosteneffizienz durch lange Lebensdauer
  • Durchdachte Details zur einfachen Handhabung
  • Sicherer Schutz für umweltgefährdende Stoffe
  • Beliebig erweiterbar
  • Entspricht den gesetzlichen Anforderungen
  • Reichhaltiges Zubehör
  • 10 Jahre Werksgarantie
Sicherheits-Modul-Container lackiert
Sicherheits-Modul-Container in verzinkt
Regal-Container-System mit Schiebetüren

Sicherheits-Modul-Container und Regal-Container-Systeme – flexible und sichere Systeme der Umwelttechnik

Sicherheits-Modul-Container (SMC) entsprechen den Anforderungen des Wasserhaushaltsgesetzes, indem alle Typen eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung vom DIBt Berlin besitzen.

 

Siebau bietet in diesem Bereich einwandige und isolierte Systeme an. Darüber hinaus schaffen SMC-Kombinationen Räume von bis zu 35m² Grundfläche.

Siebau Sicherheits-Modul-Container sind nach Typ zugelassen für die Lagerung nicht brennbarer oder entzündlicher, leicht entzündlicher und hochentzündlicher Stoffe aller Wassergefährdungsklassen (WGK 1-3).

Regalcontainer-Systeme für die Außenaufstellung sind baugleich mit den Paletten-Regal-Systemen. Wände und Dachprofile bestehen aus feuerverzinkten Trapezblechen. Die Dachentwässerung erfolgt durch eine innenliegende Regenrinne. Wahlweise können Dreh-/Schiebetüren oder PVC-Planenabschlüsse geliefert werden.

 

Je nach Typ sind diese zugelassen für alle nicht brennbaren, entzündlichen, leicht entzündlichen und hochentzündlichen und hochentzündlichen Medien aller Wassergefährdungsklassen (WKG 1-3) gemäß Betriebssicherheitsverordnung.

 

Die Auffangwanne aus 3 mm starkem verzinktem Stahlblech ist flüssigkeitsdicht verschweißt. Die Regalsysteme werden zerlegt mit Montageanleitung angeliefert. Auf Wunsch montiert Siebau vor Ort. Regalcontainer-Systeme sind standardmäßig verzinkt. Eine Lackierung in vielen RAL-Farbtönen ist möglich.

Palettenregal als Reihenanlage

Paletten-Regale und Kleingebinde-/Kompaktregale – Staufläche für eine sichere Aufbewahrung

Ob liegende, stehende oder KTC-Lagerung – viele Varianten sind bei diesem Paletten-Regal-System möglich.

 

Dabei sind diese jederzeit erweiterbar durch Anbaufelder und sind auch durch eine kostengünstige, zerlegt Anlieferung sehr wirtschaftlich. Rahmen verzinkt und Holme lackiert.

 

Paletten-Regal-Systeme für große Mengen gefährlicher, entzündlicher, wassergefährdender Stoffe. Anzahl und Anordnung der Lagerebenen können individuell bestimmt werden. Zugelassen für alle nicht brennbaren, entzündlichen, leicht entzündlichen und hoch entzündlichen Medien aller Wassergefährdungsklassen (WKG 1-3) gemäß Betriebssicherheitsverordnung. Die Auffangwanne aus 3 mm starkem verzinktem Stahlblech ist flüssigkeitsdicht verschweißt. Auf Wunsch können Fachbreiten von 1800 mm bis 3600 mm in der Rasterweite von 300 mm geliefert werden.

 

Alle Paletten-Regal-Systeme sind in jeder Lagerebene mit Einleitblechen ausgerüstet. Liegende Lagerung auf Fassauflagen und stehende Lagerung auf Gitterrostböden sind möglich. Ausführung ohne Gitterroste für Palettenlagerung.

Kleingebinderegale:

Auch Kleingebinde mit wassergefährdenden Stoffen müssen laut Gesetzgeber vorschriftsmäßig gelagert werden. Siebau-Kleingebindregale bieten Ihnen hierfür viele Möglichkeiten. Mit Gitterrostboden und einer Auffangwanne sind diese zugelassen für alle Klassen gem. BetrSichV.

 

Das verzinkte Steckregal-System kann beliebig mit Anbaufeldern erweitert werden. Die Standard-Feldlänge ist 1.300 mm, auf Wunsch auch in 1.000 mm Breite lieferbar. Die Regalböden sind höhenverstellbar und können den Gebindegrößen angepasst werden.

 

Kompaktregale:

Ideal für die Lagerung von Kleingebinden und Fässern bis 200 Liter sind SIEBAU-Kompakt-Regale. Die verzinkte Stahlkonstruktion mit Wanne aus 3 mm Stahlblech ist hervorragend geeignet für stehende und liegende Lagerung mit Standard-Fassauflage oder Rollenauflage und/oder verzinkten Gitterrostböden.

Kompaktsystem lackiert
Auffangwannen von Siebau
Kompaktsystem geschlossen, lackiert

Kompaktsysteme und Auffangwannen – platzsparende und universelle Lösung zur Lagerung umweltgefährdender Stoffe

Kompaktysteme werden aus verzinktem Stahl mit Flachblechumbau oder Winkelrahmen gefertigt, die das Umschlagen von Fässern verhindern.

 

Die Gitterroste sind herausnehmbar. 100 mm hohe Füße ermöglichen den Transport mit Stapler oder Hubwagen. Die Wannen entsprechen den neuen technischen Stawa-Richtlinien. Siebau-Kompaktsysteme sind eine kostengünstige Lösung für die Lagerung nicht brennbarer, entzündlicher, leicht entzündlicher und hoch entzündlicher Medien aller Wassergefährdungs- klassen (WKG 1-3) gemäß BetrSichV.

 

Durch das Auffangvolumen von bis zu 1000 Liter können je nach Ausführung 2 bis 4 Fässer sowie KTC´s oder IBC`s gelagert werden. Siebau-Kompaktsysteme sind generell mit einer natürlichen Belüftung ausgestattet. Somit kann in diesen Systemen auch um- und abgefüllt werden. Die Konstruktion ist rundum verzinkt aus stabilen Profilblechen und Kantteilen gefertigt. Die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung vom DIBt Berlin wurde erteilt. Leichtes Versetzen durch Stapler oder Hubwagen möglich.

Siebau Aufwangwannen mit bis zu 1.000 Liter Volumen

Siebau-Auffangwannen aus Stahl sind generell verzinkt. Auf Wunsch zusätzlich lackiert. Gefertigt aus 3 mm Stahlblech dienen sie zur Innenlagerung von wassergefährdenden und brennbaren Flüssigkeiten entsprechend den Regeln der BetrSichV. Alle Wannen haben als Stellfläche herausnehmbare verzinkte Gitterroste. Gabeltaschen, 100 mm Höhe, ermöglichen den Transport mit Hubgeräten. Sondergrößen auf Anfrage. Alle Auffangwannen mit einem Volumen bis 1.000 Liter werden mit einer Überein- stimmungserklärung (ÜHP), die den neuen technischen Stawa-Richtlinien entspricht, geliefert.

 

Alle Auffangwannen können problemlos durch 100 mm Bodenfreiheit mit Stapler transportiert werden. Fassböcke zum Abfüllen von KTC´s/IBC`s sind angepasst an das System lieferbar.

Gesetzliche Vorschriften zur Umwelttechnik


Fachbetriebe
Anlagen zum Lagern wassergefährdender oder brennbarer Flüssigkeiten dürfen nur von Fachbetrieben nach WHG § 19 I ausgeführt werden. Diese unterliegen der ständigen Kontrolle einer unabhängigen Überwachungsgesellschaft (z. B. TÜV, Dekra). Zusätzlich ist für die Fertigung der große Schweißnachweis nach DIN 18 800 erforderlich.

Wassergefährdungsklassen auf Basis der VwVwS vom 17.05.99

 WGK Bezeichnung 
 1 schwach wassergefährdend
 2 wassergefährdend
 3 stark wassergefährdend
Zulassungen
 1.Die bisherigen Baumusterprüfungen sind durch Übereinstimmungserklärungen (ÜHP) des Herstellers ersetzt worden, wobei das Produkt der technischen Regel Stawa-R entsprechen muss.
 2.Für Auffangwannen aus nicht-metallischen Werkstoffen und für Lagersysteme, die von der Stawa-R abweichen, wird vom DIBt eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung erteilt.
 3.Schon erteilte Bauartzulassungen der Landesumweltämter behalten ihre Gültigkeit.

Auffangwannen
Eine Auffangwanne muss den Inhalt des größten Behälters (mindestens 10% der eingelagerten Menge) aufnehmen können. Soweit in Wasserschutzgebieten die Lagerung zugelassen ist, muss die gesamte Lagermenge zurückgehalten werden können (100%).

 

 

Beständigkeit
Die Korrosionsbeständigkeit der verwendeten Wannenwerkstoffe sowie ihre Verträglichkeit mit den eingelagerten Stoffen muss nachweislich gegeben sein. Bei vielen chemischen Stoffen können Auffangwannen aus Stahl RSt 37-2 eingesetzt werden.

Insbesondere bei ätzenden Stoffen (Säuren/Laugen) ist häufig der Einsatz von Auffangwannen aus Kunststoff erforderlich. Falls aus Beständigkeitslisten keine Vorgaben zu entnehmen sind, kann der Werkstoff der Auffangwanne dem Werkstoff des Lagerbehälters entsprechen.

 

 

Lagerung in Räumen und im Freien (TRbF 20, 5.3.3)
Grundsätzlich wird zwischen der Innen- und Außenlagerung unterschieden. Es werden unterschiedliche Anforderungen an den Brandschutz gestellt. Bei der Innenlagerung müssen Wände, Decken und Türen von Lagerräumen aus nicht brennbaren Baustoffen bestehen.

Von angrenzenden Räumen müssen Lagerräume feuerbeständig (F90 gemäß DIN 4102) abgetrennt sein. Abweichend hiervon müssen Wände und Türen nicht feuerbeständig sein, wenn sie in ein Brandschutzkonzept (TRbF 20, 5.5) einbezogen sind.

Bei der Außenaufstellung brauchen Lagersysteme nicht feuerbeständig sein, wenn der Abstand zu umliegenden Gebäuden mindestens 10 m beträgt.
Abweichend darf der Abstand zu angrenzenden Gebäuden bei der passiven Lagerung von bis zu 200 Litern auf 3 m bwz. bei der passiven Lagerung von mehr als 200 Litern max. 1000 Litern auf 5 m reduziert werden (TRbF, 6.1).

Belüftung (TRbF 20, 5.4.2 bzw. 8.3.1)
Die Belüftung muss mind. 0,4-fach/h (bei passiver Lagerung siehe Tabelle) bwz. 5-fach/h (bei aktiver Innenlagerung) in Bodennähe wirksam sein.

Aktive Lagerung*)
Lagerräume in denen abgefüllt wird, sind Zone 1, somit ist eine Zwangsbelüftung notwendig.

Passive Lagerung*)
 Bei der passiven Lagerung von entzündlichen Flüssigkeiten im Freien gelten die Auffangräume bis zu einer Höhe von 0,2 m über deren Oberkante hinaus als Zone 2. Außerhalb eines Auffangraumes gilt
der Bereich bis zu einer Höhe von 0,2 m über Erdgleich bis zu einem Abstand von 2 m vom Auffangraum als Zone 2 (TRbF 20 8.4.3.2).

Passive Lagerung (TRbF 20, 8.3.2)

Raum-
inhalt des
Lagerraums
Luftwechsel
pro Stunde
 Einstufung und
Größe des explo-
sionsgefährdeten
Bereiches 1)
 Besondere Bedingungen
 bis 100 m3 mind. 0,4-fach raumhoch Zone 2 keine
 über 100 m3 mind. 0,4-fach bis 1,5 m Höhe
Zone 2
 keine
 über 100 m3 mind. 0,4-fach kein Ex-Bereich Gaswarneinrichtung erforderlich, im
Gefahrenfall Erhöhung der Lüftung auf
mind. 2-fachen Luftwechsel pro Stunde
explosionsgeschützte Betriebsmittel 1)
 über 100 m3 mind. 0,2-fach kein Ex-Bereich explosionsgeschützte Betriebsmittel 1)

1) Alle fest installierten Betriebsmittel bis zu einer Höhe von 0,8 m über Erdgleich müssen der Gerätekategorie 3 (TRbF 20 8.8.1 Ab. 5) entsprechen.

*) Die Einteilung von Betriebsteilen in Ex-Schutzzonen ist vom Arbeitgeber verantwortlich durchzuführen. Basis hierfür ist das Explosionsschutzdokument gemäß § 6 BetrSichV. Die hier geschilderte Zoneneinteilung gemäß TRbF 20 kann hierbei als Grundlage herangezogen werden.

 

Die neue Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)

Im Rahmen der EU-weiten Harmonisierung von Gesetzen und Richtlinien wurde mit Wirkung zum 1.1.2003 u. a. die Verordnung über brennbare Flüssigkeiten (VbF) aufgehoben. In der neuen Betriebssicherheitsverordnung wird nunmehr u. a. der Betrieb von Systemen zur Gefahrstofflagerung geregelt.

Die Anzeige- und Erlaubnispflicht sowie die Einstufung von brennbaren Flüssigkeiten in Gefahrklassen gemäß der ehemaligen VbF wird neu geregelt.

 

Die bisherigen VbF-Klassen A I-III und B werden ersetzt durch die Einstufung gemäß der Gefahrstoffverordnung § 4:

 entzündlich R 10
 leicht entzündlich (F) R 10, R 15, R 17
 hochentzündlich (F+) R 12

Erlaubnispflichtig sind Lageranlagen für entzündliche Stoffe ab 10.000 Liter.

Auszug aus den relevanten R-Sätzen:

 R 10: flüssig, Flammpunkt 21-55°C
 R 11, R 15, R 17 z. B. flüssig, Flammpunkt < 21°C
 R 12 z. B. flüssig, Flammpunkt < 0°C,
Siedepunkt max. 35°C
z. B. gasförmig, bei Normalbedingungen entzündlich

Anmerkung: Zur Auslegung der BetrSichV sind noch ergänzende Regelungen zu schaffen und Aktualisierungen in den bisherigen Technischen Regeln (TR) durchzuführen.

 

Grundsätzliche Anforderungen der BetrSichV:
Für alle Anlagen sind vom Arbeitgeber die Gefährdungsbeurteilung und das Explosionsschutzdokument zu erstellen. Hier könnten zurzeit noch die bisherigen Regelungen der VbF/TRbF als Erkenntnisquelle herangezogen werden. Für die sachgemäße Benutzung der Lagersysteme liegt gemäß BetrSichV die Verantwortung beim Arbeitgeber.

 

Lagermenge:

  • Für die Bestimmung der Lagermengen ist der Rauminhalt der Behälter ohne Rücksicht auf den Grad ihrer Füllung anzusetzen.
  • Bei ausschließlicher Lagerung von dicht verschlossenen leeren, ungereinigten, gefahrgutrechtlich zulässigen Transportbehältern nach Nummer 2.4 Absatz 17 dürfen abweichend von Absatz 1 0,5 % des Rauminhaltes als Lagermenge angesetzt werden. (TRbF 20, Abs. 2.5, vgl. auch VV-VAwS 6.1)

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